Julia Söhne

*1995, möchte jungen Menschen eine Stimme in der Politik geben, aktuell Stadträtin in Freiburg für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Das Studium lebt vom Studi-Leben

Ich habe meine Studienzeit ziemlich ausgereizt und dabei jedes Semester sehr genossen. Zunächst habe ich mich für ein Jura-Studium entschieden, dann aber nach zwei Semestern gemerkt, dass ich ein größeres Faible für die Politikwissenschaften habe und den Studiengang gewechselt - für mich eine sehr gute Entscheidung. Ein paar Hochschulsemester später habe ich neben meinem Bachelor nun auch meinen Master-Abschluss und bin offiziell „Ex“, auch wenn ich jetzt praktisch eher etwas mehr Zeit in der Uni verbringe als während meines Studiums, da ich eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin angenommen habe.

In Erinnerung sind mir vor allem die vielen Diskussionen nach den Seminaren, die Nachmittage im KG IV und die Abende in der Goldenen Krone bei Mohammed geblieben.

(Sehr) wilde WG-Partys, Abende auf dem Augustinerplatz oder an der Dreisam und Frühstücke im damaligen Aspekt (für 1,80 €), Schlange stehen mit der WG für einen Teller Bolo in der Brennessel (für 1,80 €) und freitags auf einen Teller Milchreis in der Mensa warten.

Direkt zu Beginn meines Politik-Studiums wurde ich in den Freiburger Stadtrat gewählt und gebe zu, dass der Fokus seitdem eher auf der praktischen Politik als auf der Politikwissenschaft lag. Umso schöner waren die letzten Wochen vor meiner Abschlussprüfung, als ich nochmal viel Stoff lernen musste und gemerkt habe, wie viel aus den letzten Jahren doch hängen geblieben ist. 

Vor allem aber ist eines hängen geblieben: Das Studium lebt vom Studi-Leben. Wohnungssuche, Liebes-Wirr-Warr, El.Pi – Nächte, Fachschaftspartys (die Powi-Partys bleiben die Besten und nicht nur wegen der Plakate!), Nebenjobsuche, Händelwohnheim-Sommerfeste, gegenseitige Motivation, enge Freundschaften, Wanderungen in den Schwarzwald, übernachten auf dem Rosskopf. Diese Uni bringt so viel Gutes mit sich und ist wie ein eigener kleiner Kosmos. Ich bin froh, ein Teil davon gewesen zu sein.

Danke an das Studierendenwerk Freiburg für´s möglich machen und herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!

Wir sagen Danke

Unser Jubiläum ist nicht nur ein großartiger Moment zum Feiern, sondern auch um DANKE zu sagen - und zwar an euch Studierende:

  • Danke für euren Semesterbeitrag – er hilft solidarisch allen Studierenden und ist damit euer konkreter Anteil für mehr Chancengerechtigkeit!
  • Danke für euren produktiven Druck und die konstruktive Zusammenarbeit – sie hilft uns nicht nur, uns stetig weiterzuentwickeln und erfolgreich zu wirtschaften, sondern auch mehr finanzielle Förderung vom Land zu fordern, damit Studieren für alle erfolgreich gelingt!
  • Und das Wichtigste zum Schluss: Danke für die Lebendigkeit, die Freude und die Weltoffenheit, die ihr in die Region bringt – dank euch pulsiert das Leben!

Und das ist großartig! DANKE!

Auf in die nächsten 100 Jahre:
Du studierst - wir machen den Rest!

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