Yara Borchert

*2001, Sängerin, besticht durch ihre starke Stimme und einfühlsame Klavierklänge.

 

Mein erstes Semester war, wie so vieles aktuell, sehr von Corona geprägt. Meine Vorstellungen und Hoffnungen zum Studiumsbeginn waren gemeinsame Lerngruppentreffen in der PH-Bib, Treffen an der Dreisam nach den Vorlesungen, Ersti-Hütte und Glühweinwanderungen zum Kennenlernen und auch ein, zwei (oder ein paar mehr) Partys mit KommilitonInnen. Stattdessen habe ich mein Zimmer nochmal ganz neu kennengelernt durch die vielen Stunden, die ich hier vor meinem Laptop und in Zoom-Calls verbracht habe. Unser 1. Semester in Gesundheitspädagogik hat leider fast komplett online stattgefunden, wodurch ich auch jetzt, zu Beginn des 2. Semesters, immer noch nicht alle KommilitonInnen kennenlernen konnte und auch immer wieder noch neue Namen höre, trotz unseres relativ kleinen Studiengangs. Und trotzdem kann ich sagen, dass mir das Studium in Freiburg super gefällt. Vor allem durch die Menschen, die ich schon kennenlernen durfte und durch den netten und jungen Vibe in Freiburg war es trotz der aktuellen Umstände ein schönes erstes Semester. Ich habe das Gefühl, dass vor allem durch die begrenzten Möglichkeiten zum Kennenlernen alle Studierenden super offen und sympathisch sind und jeder Lust hat, sich auszutauschen und in Kontakt zu treten. Das hat mich sehr positiv überrascht und mir auch die stressigen Phasen daheim deutlich erleichtert. Ich bin auch dankbar für unsere Erstiwoche mit Campus- und Stadtführung, die zumindest in Teilen präsent stattfinden konnte und wodurch wir gleich zu Beginn ein paar Kontakte knüpfen konnten.

Obwohl ich keinen direkten Vergleich habe, kann ich mir gut vorstellen, dass das Online-Studium in Hinsicht auf die flexible Zeiteinteilung auch Vorteile hat. Da ich aus der Umgebung komme, spare ich mir durch die Online-Vorlesungen aktuell den Weg zur PH und somit auch einiges an Zeit. In dieser Zeit gehe ich vor allem meinen Hobbys, wie (Online-)Training oder der Musik nach. Ich habe beispielsweise meinen zweiten eigenen Song „Ziele vor Augen“ mit einem hier in der Region gedrehten Video (am Kaiserstuhl) veröffentlicht. Da ich mich gegen ein Musikstudium entschieden habe, möchte ich mich unbedingt in meiner Freizeit auf meine Musik konzentrieren und mir auch weiterhin die Zeit für Songwriting und Gesangsunterricht nehmen. Genau dafür ist es natürlich super, dass ich mir einige Vorlesungen und die Zeit zum Studieren flexibel einteilen kann.

Meine schönsten Studiums-Erlebnisse sind definitiv die Erlebnisse und Stunden, die ich mit Kommilitoninnen verbracht habe und die ganzen netten und lustigen Begegnungen, die durch mein Studium entstanden sind. Auch, obwohl die bisher nur begrenzt möglich waren…es können ja nur noch mehr werden.  Und genau darauf freue ich mich total in den kommenden Semestern. Sobald dann alles wieder normal läuft, möchte ich auch unbedingt direkt nach Freiburg ziehen, vielleicht in eine WG oder ein Wohnheim, um dann das volle Studentenleben nachzuholen. In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag, liebes Studierendenwerk.

Wir sagen Danke

Unser Jubiläum ist nicht nur ein großartiger Moment zum Feiern, sondern auch um DANKE zu sagen - und zwar an euch Studierende:

  • Danke für euren Semesterbeitrag – er hilft solidarisch allen Studierenden und ist damit euer konkreter Anteil für mehr Chancengerechtigkeit!
  • Danke für euren produktiven Druck und die konstruktive Zusammenarbeit – sie hilft uns nicht nur, uns stetig weiterzuentwickeln und erfolgreich zu wirtschaften, sondern auch mehr finanzielle Förderung vom Land zu fordern, damit Studieren für alle erfolgreich gelingt!
  • Und das Wichtigste zum Schluss: Danke für die Lebendigkeit, die Freude und die Weltoffenheit, die ihr in die Region bringt – dank euch pulsiert das Leben!

Und das ist großartig! DANKE!

Auf in die nächsten 100 Jahre:
Du studierst - wir machen den Rest!

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