Finanzielle Unterstützung in Zeiten der Corona-Pandemie

Folgende Finanzhilfen sind derzeit für Studierende, die bedingt durch die Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, im Betreuungsbereich des Studierendenwerks Freiburg-Schwarzwald verfügbar:


Überbrückungshilfe des Bundes für Studierende in pandemiebedingter Notlage

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit Zuschüssen bis zu 500 € im Monat. Diese Überbrückungshilfe gilt für das gesamte Sommersemester 2021. Die Finanzhilfe wird über die Studierendenwerke vergeben und muss für jeden Monat neu beantragt werden. Wer noch keine Überbrückungshilfe beantragt hat, kann einen Erstantrag stellen. 

Die Überbrückungshilfe kann ausschließlich online beantragt werden: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Anträge bearbeitet werden. Das System lehnt automatisch alle Anträge ab, denen nicht sämtliche geforderten Unterlagen beigefügt sind. Deshalb die dringende Bitte: Lesen Sie genau durch, was benötigt wird (dies betrifft vor allem die Kontoauszüge) und laden Sie die Anlagen hoch. Sonst wird Ihr Antrag abgelehnt. Fragen und Anmerkungen richten Sie bitte ausschließlich an die E-Mail-Adresse ueberbrueckungshilfe-studierende(at)swfr.de

Checkliste Überbrückungshilfe: Das Wichtigste

  • Immatrikulation an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland - nicht antragsberechtigt sind Studierende an Verwaltungs- und Bundeswehrhochschulen, im berufsbegleitenden bzw. dualen Studium sowie Gasthörer/-innen
  • gültige Ausweisunterlagen 
  • Wohnsitz und ständiger Aufenthalt in Deutschland
  • wesentliche finanzielle Einschnitte – familiäre Unterstützung, Jobben, Selbständigkeit – müssen pandemiebedingt verursacht sein
  • Falls diese Einschnitte weder aus dem aktuellen Antragsmonat, noch aus den beiden Vormonaten stammen: Dokumentation von aktuellen Bemühungen, die Notlage zu ändern, zum Beispiel durch zwei abgelehnte Bewerbungen auf einen Nebenjob
  • Verfügungsberechtigung über ein inländisches Bankkonto
  • bei der Antragstellung Gesamtkontostand unter 500 Euro; Einreichen der vollständigen Kontoauszüge aller Konten aus dem Antrags- und aus dem Vormonat
  • Über den Antrag entscheidet nur das für den Antrag zuständige Studenten- oder Studierendenwerk

„Wichtig ist vor allem dieser Punkt“, erläutert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde:  „Wenn der Eintritt der pandemiebedingten Notlage länger zurückliegt als zwei Monate vor dem Monat der Antragstellung, muss dokumentiert werden, dass ich mich seitdem bemüht habe, meine finanzielle Situation zu verbessern, zum Beispiel über Bewerbungen auf Nebenjobs. Wer zum Beispiel im Januar 2021 pandemiebedingt den Nebenjob verloren hat, muss bei einer Antragstellung im April 2021 solche Bemühungen nachweisen.“



SWFR-Notfonds (Notfonds des Studierendenwerks Freiburg)

Ziel des SWFR-Notfonds ist es, Studierenden zu helfen, die pandemiebedingt und ohne eigenes Verschulden in eine unvorhergesehene finanzielle Notlage geraten sind. Z.B. durch den Verlust des Nebenjobs, den Wegfall der finanziellen Unterstützung durch die Eltern oder durch andere persönliche Umstände wie etwa eine Erkrankung an Covid-19.

Durch die Unterstützung soll den Studierenden die Fortsetzung ihres Studiums ermöglicht und Studienabbrüchen oder -unterbrechungen entgegengewirkt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist ein schlüssiges Konzept für die weitere Studienfinanzierung.

Hierfür stehen Mittel für eine kurzfristige und befristete Finanzierungshilfe in Form von Zuschüssen bereit. In der Regel wird aus dem Notfonds ein Zuschuss gewährt. Die Höhe der Unterstützung ist vom Förderbedarf abhängig. Sie beträgt bis zu 300,- € pro Monat und kann für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten vergeben werden.

Antragsberechtigt sind alle Studierenden, die an einer dem Studierendenwerk Freiburg angeschlossenen Hochschule in einem grundständigen Studiengang oder einem Masterstudiengang immatrikuliert sind.

Eine Förderung aus Mitteln des SWFR-Notfonds kommt in der Regel dann zum Tragen, wenn die wirtschaftliche Notsituation nicht durch andere Unterstützungsmaßnahmen, Sozialleistungen oder Fördermöglichkeiten ausgeglichen werden können.

Bitte senden Sie eine kurze Begründung für Ihren Antrag per Email an Frau Birgit Rosalowsky, Abteilung Finanzielle Hilfen, s. Kontakt & Info. Wir schicken Ihnen dann die entsprechenden Unterlagen für Ihren Antrag zu.
 



Studiennothilfe der Universität Freiburg

Achtung: Dieses Angebot gilt nur für Studierende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg!

In Kooperation mit dem Studierendenwerk Freiburg unterstützt die Albert-Ludwigs-Universität ihre Studierenden mit einer Studiennothilfe. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm für Studierende, die ohne eigenes Verschulden in wirtschaftliche Not geraten sind - etwa aufgrund der Corona-Krise.

Die finanzielle Unterstützung der Studiennothilfe beträgt bis zu 300 Euro pro Monat und kann für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten gewährt werden. Die Fördersumme muss nicht zurückgezahlt werden. Antragsberechtigt sind alle Studentinnen und Studenten der Albert-Ludwigs-Universität. Beantragung und Auszahlung der Förderung laufen über das Studierendenwerk Freiburg, s. auch Kontakt & Info.

Die Studiennothilfe wird durch Spenden finanziert, die durch die Universität Freiburg eingeworben werden. Sowohl Alumni e.V. als auch der Verband der Freunde der Universität und die Maria-Ladenburger-Stiftung haben sich mit hohen Summen in die Nothilfe eingebracht.



KfW-Studienkredit - Coronahilfe

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Überbrückungshilfe im Rahmen der KfW-Studienkredite aufgelegt. Anträge können über das Studierendenwerk Freiburg gestellt werden. Kontakt und weitere Infos zum KfW-Studienkredit - Coronahilfe gibt es hier.



BAföG in Zeiten von Corona

Auch beim BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) ändert sich durch Corona einiges. Eventuell hat sich durch eine finanzielle Notlage Euer Anspruch geändert. Informieren kann man sich hier.



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