Ab Montag, 29. Juni, nimmt die Kita Pusteblume wieder ihren Regelbetrieb unter pandemiebedingten Hygienemaßnahmen auf.

Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus gibt es hier.


Über uns

Herzlich Willkommen auf der Homepage der „Kita Pusteblume“ des Studierendenwerks Freiburg!

Wir sind eine Einrichtung für 1-3 Jährige und bieten Ganztagesplätze für 40 Kinder von Studierenden an. Unsere Kita befindet sich in direkter Nähe zur Pädagogischen Hochschule Freiburg, im Kunzenweg 17. Unsere Einrichtung zeichnet sich aus durch liebevoll und kindgerecht gestaltete Räumlichkeiten, einen weitläufigen Außenbereich und durch abwechslungsreiche, frisch zubereitete Mahlzeiten.

Das Team setzt sich zusammen aus Fachkräften mit verschiedenen pädagogischen Ausbildungen und Kompetenzen, die täglich an einer gelungenen individuellen Erziehungspartnerschaft mit Ihnen und Ihrem Kind arbeiten. Die Fachkräfte werden unterstützt von ErzieherInnen und KinderpflegerInnen im Anerkennungsjahr und PraktikantInnen im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Wir freuen uns, dass Sie den Weg auf unsere Internetseite gefunden haben und begrüßen Sie auch gerne persönlich in unserer Kita.


Unsere Schließzeiten für 2020

Weihnachten/ Neujahr   23.12.19 - 03.01.20; Erster Öffnungstag: 07.01.2020

Pfingsten                        02.06.20- 05.06.20; Erster Öffnungstag: 08.06.2020

Putztag                            07.08.2020

Sommer                          10.08.2020 - 28.08.2020

Putztag                            31.08.2020; Erster Öffnungstag: 01.09.2020

Weihnachten / Neujahr     23.12.2020 - 06.01.2021; Erster Öffnungstag: 07.01.2021

Unser Konzept bezieht sich auf den aktuellen Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg.

  1. Haltung zum Kind

    Wir begegnen dem Kind mit Wertschätzung und Empathie, respektieren es in seiner Individualität und unterstützen es in seinem persönlichen Entwicklungstempo. Durch einen sich wiederholenden, für das Kind nachvollziehbaren Tagesrhythmus geben wir Struktur und Sicherheit. Wir geben dem Kind die Möglichkeit, sich altersgemäß am Tagesablauf zu beteiligen (Partizipation der Kinder).

  2. Eingewöhnung und Bezugspersonensystem

    Die Eingewöhnung ist die Zeit, in der das Kind und seine Eltern die Bezugsperson kennenlernen. Die Bezugsperson ist eine Fachkraft, die sich intensiv um das Wohlergehen des Kindes in der Kita und die Kooperation mit den Eltern kümmert. Das Ziel der Eingewöhnung ist eine vertrauensvolle und stabile Bindung zueinander. Ist diese Basis geschaffen, kann das Kind sich seiner Umwelt öffnen und auf Kinder der Gruppe und weitere Erwachsene in der Kita zugehen.

  3. Beobachtung, Dokumentation und Portfolio

    Um das Kind individuell und angemessen begleiten zu können, beobachten und dokumentieren wir regelmäßig die Kinder in ihrer Entwicklung. Das Portfolio ist ein Ordner, der für jedes Kind angelegt wird und dazu dient, anhand von Fotos und Texten Lernprozesse und Interessen des Kindes festzuhalten. Zudem kann es als Grundlage für Elterngespräche herangezogen werden und trägt dazu bei, unsere pädagogische Arbeit transparent zu gestalten. 

  4. Pflege

    Pflegetätigkeiten sind ein ganz wesentlicher Teil unseres pädagogischen Arbeitens. Wir orientieren uns dabei an dem Leitgedanken von Emmi Pikler: der beziehungsvollen Pflege. Sie zeichnet sich aus durch Achtsamkeit und Wertschätzung dem Kind und seinen Bedürfnissen gegenüber. Pflegetätigkeiten sind für uns nicht nur Hygienemaßnahmen, sondern tragen zur Beziehungsarbeit bei und schaffen eine vertrauensvolle und sichere Atmosphäre.

  5. Ernährung

    Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig für eine gesunde Entwicklung. Deshalb achten wir bei den Mahlzeiten unserer Kinder auf regionale und saisonale Lebensmittel, die täglich frisch zubereitet werden.

    Das gemeinsame Essen trägt dazu bei, das Gruppenzugehörigkeitsgefühl zu stärken, denn solche Situationen fördern die Nachahmung und das Lernen voneinander.   

  6. Schlafen

    Schlaf ist ein Grundbedürfnis eines jeden Kindes. Deshalb sorgen wir für eine Ausgeglichenheit zwischen Spiel- und Ruhephasen, die wir durch festgelegte Schlafenszeiten in unseren Alltag integrieren. Der Übergang in den Schlaf wird ruhig und behutsam begleitet und mindestens eine Fachkraft betreut die schlafenden Kinder.

  7. Räume und Spielbereiche

    Einen Großteil ihrer Zeit verbringen die Kinder mit Spielen, indem sie Erlebtes aus dem Alltag imitieren und verarbeiten. Unsere Räumlichkeiten sind altersentsprechend gestaltet und regen zu zahlreichen sinnlichen Erfahrungen an. Auch unser Garten bietet die Möglichkeit, die Natur zu erleben und ein Bewusstsein für sie zu entwickeln.

  8. Inklusion

    Alle Kinder werden in unserer Kita ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend begleitet und unterstützt. Wir verstehen unsere Arbeit als individuelle Förderung jedes einzelnen  Kindes. Wir arbeiten bei Bedarf mit den Frühförderstellen zusammen, um Kindern mit einem erhöhten Förderbedarf gerecht zu werden.

In der Kita Pusteblume bieten wir 4 Ganztagesgruppen, die wir zwischen 8:00- 16:30 Uhr betreuen. Derzeit haben wir 10 Kinder im Alter von 1- 3Jahren, zwei Ganztages Fachkräfte und eine Teilzeit Fachkraft, die die Betreuung der Kinder übernehmen.

Die Kita Pusteblume ist von Montag bis Freitag mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage und der Schließzeiten geöffnet. Die Öffnungs- bzw. Schließzeiten werden in Absprache mit den Kita-Leitungen festgelegt. Die Schließzeiten werden jeweils für ein Jahr festgesetzt und rechtzeitig bekannt gegeben. Muss die Einrichtung aus besonderem Anlass, z.B. wegen dringender Reparaturarbeiten, geschlossen bleiben, werden die Eltern hiervon rechtzeitig unterrichtet.

Ganztagsbetreuung       Mo - Fr      08.00-16.30 Uhr

Tagesablauf:
08.00 - 10.00 Freie Bring Zeit für die Eltern / Frühstück und Frei-Spiel-Zeit
09.30 - 11.30 Frei-Spiel-Zeit
11.30 - 12.00 Mittagsessen
12.15 - 12.45 Erste Abholzeit / Wickeln
13.00 - 15.00 Schlafenszeit
15:00 - 15:30 Vesper
15.45 - 16.30 Dritte Abholzeit/ Frei-Spiel-Zeit 

Die Elternbeiträge finden Sie hier rechts auf der Seite unter "Kosten"

Aufnahmekriterien

In den Kitas werden Kinder ab einem Jahr aufgenommen.

Kinder mit und ohne Behinderung werden, soweit möglich, zusammen betreut. Dabei wird berücksichtigt, dass sowohl den Bedürfnissen der behinderten als auch der nichtbehinderten Kinder Rechnung getragen werden muss.

Plätze werden nach folgenden Kriterien vergeben:

1.Kinder von Alleinerziehenden, die sich im Studium oder in der Ausbildung befinden und Kinder von Eltern, die sich beide im Studium oder in der Ausbildung befinden.

2. Kinder von Eltern, bei denen sich ein Elternteil im Studium oder der Ausbildung befindet und der andere Elternteil berufstätig ist.

3. Kinder von alleinerziehenden Berufstätigen.

4. Kinder von berufstätigen Eltern.

Anmeldeverfahren

Die Kitaplätze des Studierendenwerks sind außerordentlich beliebt. Deshalb muss in der Regel eine gewisse Wartezeit zwischen der Anmeldung und der Aufnahme in die Kita einkalkuliert werden.

Anmeldung für die Kita: Die Stadt Freiburg hat ein zentrales Vormerkverfahren für Plätze in Freiburger Kindertagesstätten eingeführt, das auch für die Kitas des Studierendenwerks gilt. Über dieses Vormerkverfahren können interessierte Eltern ihr Kind für einen Betreuungsplatz in unseren Kitas vormerken lassen. Die Vormerkung des Kindes erfolgt über ein Online-Formular, s. rechts hier auf der Seite

Bitte geben Sie dabei als erste Priorität Ihre Wunsch-Kita an.

Die Anmeldung eines Kindes ist ab der Geburt möglich.

  • Nach der Online-Anmeldung wird zunächst telefonisch ein Termin für ein persönliches   Informationsgespräch bei der Leitung der Kita vereinbart.
  • Hierbei besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Einrichtung kennen zu lernen und sich über den Tagesablauf in den Gruppen, die Eingewöhnung etc. zu informieren.
  • Danach erfolgt in der Kita die zusätzlich schriftliche Anmeldung mit Hilfe eines Formulars
  • Mit der Abgabe des ausgefüllten Formulars wird das Kind in die Warteliste aufgenommen. Ausnahmen von dieser Reihenfolge können unter bestimmten Umständen notwendig werden.

Dem Formblatt zur Anmeldung wird die Immatrikulationsbescheinigung beigelegt. Liegt noch keine Bescheinigung vor, muss sie so schnell wie möglich, spätestens aber bei der Aufnahme des Kindes, nachgereicht werden.

15.03.1994: Die Krabbelstube Kunzenweg wird eröffnet.

April 1995: Eltern und Erzieherinnen bauen an einem Samstag die Weidenhütte.

Juli 1996: Eine 3. Klasse der Reinhold-Schneider-Schule bemalt unter Anleitung von PH-Studentinnen die Mauer im Einganshof mit bunten Fischen.

Juni 1997: Unter Anleitung von Dieter Theilmann bauen Eltern und  Erzieherinnen eine begrünte Überdachung des großen Sandkastens. Jetzt können die Kinder im Schatten spielen. Zwei Jahre später erhalten auch die Hängematten ein begrüntes Dach.

Sommer 2001: Beim Sommerfest wird von Eltern und Erzieherinnen ein kindgerechter Krabbelstubennamen gesucht. Das Rennen macht der Name „Pusteblume“.

August 01 – Juli 2002: Diskussion um den Bau des Tunneleingangs des neuen B31-Ost in Höhe der Krabbelstube. Es wird befürchtet, dass die neuen EU-Grenzwerte für Luftschadstoffe nicht immer eingehalten werden können. Mehrere Stadträte und Landtagsabgeordnete verschiedener Parteien, der damalige OB Dr. Böhme, der Uni-Rektor und nicht zuletzt der Elternbeirat der Krabbelstube setzen sich für den Bau einer Schutzmauer ein, wie sie von Gutachtern vorgeschlagen wurde. Rechtzeitig vor Eröffnung der neuen Straße wird die Mauer wirklich gebaut. – Erleichterung!

Frühjahr 2004: Die Vor-und Nachmittagsgruppen sind ab März statt bisher 4 ½ Stunden nun 5 ¼ Stunden täglich geöffnet.

Frühjahr/Sommer 2004: Zum 10jährigen Jubiläum wird von Mitarbeiter*innen des SWFR eine Begrünung der Außenwand angelegt. Damit soll das Besprayen der Wand erschwert werden. Im Anschluss daran bemalen 2 Helferinnen des Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) zusammen mit 2 Müttern den Rest der Mauer mit Tierbildern, die  an die Gruppennamen der Krabbelstube Pusteblume erinnern.

2011: Leitungswechsel. Für Frau Greiner die in Ruhestand geht, übernimmt Frau Egy die Leitung der Kita Pusteblume. 2011 erarbeitet das Team ein neues Ernährungskonzept. Das bisherige Mittagessen aus der Mensa wird durch frisch zubereitetes Mittagessen ersetzt. 

2012: Die Ganztagesgruppen werden verlängert.  Sie sind jetzt bis 16:30 Uhr geöffnet. Die Vormittagsgruppen werden nun auch mit dem selbst zubereiteten Mittagessen versorgt. 

2013: Die Kita Pusteblume bekommt einen Anbau für einen Mehrzweckraum.

2014: Umstrukturierung der Kita von 2 Vormittagsgruppen- 2 Nachmittagsgruppen- 2 Ganztagesgruppen auf 4 Ganztagesgruppen mit den Öffnungszeiten 8.00 - 16:30 Uhr. Dies bedeutete eine Reduzierung der Kita Plätze von 60 auf 40 Plätze.
 

Vorläufer der Kita Pusteblume: Eine Elterninitiative der PH- Studierenden

Studierendenwerk als Träger: Provisorium in der PH; Studierendenwerk als Träger und zwei Erzieherinnen

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