Studieren mit Handicap

Wenn zu den ganz gewöhnlichen Schwierigkeiten im Studium noch individuelle Handicaps kommen, ist Beratung besonders wichtig. In den Sprechstunden der Sozialberatung oder bei den Beauftragten für Studierende mit Behinderung und Krankheit der einzelnen Hochschulen kann man sich Rat und Hilfe holen.

Weitere Informationen bietet die Informationsbroschüre für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Krankheit. Die Broschüre gibt es als Download (siehe Spalte rechts).

Das Studierendenwerk bietet in einigen Wohnheimen barrierefreie Zimmer für Studierende mit Handicaps.

Auch Studierende mit Behinderung in konsekutiven Masterstudiengängen haben Anspruch auf Finanzierung des studienbezogenen Mehrbedarfs durch die Eingliederungshilfe. Diese Auffassung vertritt jedenfalls die "Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe" (BAGÜS) in ihren aktualisierten und im Mai 2006 beschlossenen "Empfehlungen für Leistungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen zum Besuch einer Hochschule".
Die Sicherstellung des Anspruchs auf Eingliederungshilfe für studienbezogenen Mehrbedarf auch im weiterqualifizierenden konsekutiven Master, ist für viele Studierende mit Behinderung die Voraussetzung, einen ihren Qualifikationen entsprechenden Abschluss zu erlangen und einen angemessenen Beruf ausüben zu können. Auch wenn die vorliegenden Empfehlungen keinen verbindlichen Richtliniencharakter haben, sind sie Leitlinie für die praktische Umsetzung und helfen die Chancengleichheit für Studierende mit Behinderung zu verwirklichen.

Die Friedrich-Engisch-Stiftung hilft Menschen, die von Geburt an körperbehindert sind.
Im Sinne des Stifters Friedrich Engisch bietet die Stiftung - vorrangig im Raum Freiburg - in Einzelfällen einen Ausgleich für die Körperbehinderung. Die Hilfe wird der Notlage der Menschen mit Behinderung angemessen und kommt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unmittelbar zu - als einmalige Unterstützung.

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