Corona

Aktuelle Hinweise des Studierendenwerks

06.04.2020

Corona-Nothilfe: Das Studierendenwerk Freiburg unterstützt Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine akute wirtschaftliche Notlage geraten sind, welche nicht durch andere Sozialleistungen oder Fördermöglichkeiten abgedeckt wird. Hierzu wurden zwei Förderlinien eingerichtet, die sog. "Notfonds" und die "Kurzfristigen Darlehen". Infos gibt es hier: https://www.swfr.de/de/geld/finanzielle-hilfen/corona-nothilfe/

01.04.2020

Studierende können momentan der Uniklinik sowie den umliegenden Gesundheitsinstitutionen helfen, indem sie sich in das System der Offenen Fachschaft Medizin Freiburg e.V. eintragen: https://forms.gle/GmWwskimbYxqzp2i7. In dem Formular werden Stand des Studiums, eventuelle Ausbildung in weiteren Bereichen, Einsatzgebiete sowie der verfügbare Zeitraum abgefragt. Die Anfragen zur Unterstützung werden zentral vergeben und den entsprechenden Gruppen aus Medizinstudierenden im vorklinischen, sowie klinischen Abschnitt, medizinischem Fachpersonal und “fachfremden” Unterstützer*innen weitergeleitet. Ein Einsatz kann nicht garantiert werden. 

31.03.2020:

Da uns rund um das Thema Corona-Krise zahlreiche Fragen zu allen möglichen Bereichen des studentischen Lebens erreichen, stellen wir hier die am öftesten gestellen Fragen zusammen: Corona FAQs

30.03.2020:

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie hat ein paar Tipps zusammengestellt wie man gut durch diese Krisenzeit kommt:
Tipps und Hilfen für eine herausfordernde Zeit

27.03.2020:

Universität Freiburg verschiebt Sommersemester
Die Universität Freiburg verschiebt den Start des Sommersemesters auf den 11. Mai 2020. Das Semester endet entsprechend später am 31. Juli 2020. Die Pfingstpause (2. - 5. Juni) entfällt.

23.03.2020:

Psychotherapeutische Beratung Furtwangen
Aufgrund der aktuellen Situation finden die offenen Sprechstunden der Psychotherapeutsichen Beratungsstelle in Furtwangen bis auf Weiteres nur noch telefonisch statt. Die Kolleg*innen vor Ort bieten an Stelle einer persönlichen Beratung zudem Telefon- und gegebenenfalls Videogespräche an.

19.03.2020:

Aufladen von Chipkartenguthaben
Wegen der Schließung unserer Einrichtungen sind keine Kartenaufwerter mehr zugänglich. Die Waschmaschinen-Terminals in unseren Wohnheimen können die Karte über Autoload aufwerten. Falls Sie sich noch registrieren möchten, ist dies in Freiburg aktuell im Infoladen in der Basler Straße (9 Uhr – 17 Uhr) und in der Studentensiedlung im Service-Center, Sundgauallee 20 (täglich 8.30 – 9.30 Uhr und Montag-Donnerstag 13.30 bis 14.30 Uhr), möglich.
Für weitere Fragen wenden Sie sich an mensacard(at)swfr.de

Veranstaltungen:
Sämtliche Veranstaltungen des Studierendenwerks fallen bis 30.05.2020 aus.

18.03.2020:

Sozialberatung Furtwangen / Villingen-Schwenningen:
Der geplante Beratungs-Termin am 8. April in Furtwangen und in Villingen-Schwenningen entfällt aufgrund der aktuellen Situation.

16.03.2020:

Mensen und Cafeterien

Freiburg:
Alle Mensen und Cafeterien schließen ab dem 17.03.20 bis voraussichtlich 19.04.20.

Außenstellen:
Auch die Mensen und Cafeterien an unseren Außenstellen (Offenburg, Gengenbach, Lörrach, Furtwangen, Schwenningen und Kehl) schließen ab dem 17.03.20 bis voraussichtlich 19.04.20.

Psychotherapeutische Beratung im Studierendenwerk (PBS):

Unsere Beratungsstelle bietet weiterhin Beratungsgespräche an. Zur Vereinbarung eines Beratungsgesprächs wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der PBS, montags bis freitags in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr. Tel. 0761 - 2101-269. E-mail: r.meyer@swfr.de
Achtung: Die offene Sprechstunde am Mittwoch von 13 - 14 Uhr entfällt aufgrund der aktuellen Situation (Coronavirus) bis auf Weiteres.

BAföG
Keine Nachteile beim BAföG wegen Corona

13.03.2020:

Unsere Kitas Kleine Knöpfe und Pusteblume:
Unsere Kitas sind ab Dienstag, 17.03.20 bis 20.04.20 geschlossen.

Infoladen Freiburg:

Der Infoladen des Studierendenwerks ist von Mo-Fr 9.00-17.00 geöffnet. Bitte kommen Sie nur persönlich wenn unbedingt nötig und kontaktieren Sie uns in anderen Angelegenheiten per Telefon oder E-Mail. 
Allgemeine Information: 0761 2101 200, info@swfr.de
Andere Ansprechpartner*innen finden Sie auf unserer Website unter dem jeweiligen Sachgebiet.


FAQs

Coronaviren sind eine Virusfamilie, die vorrangig bei Wirbeltieren Erkrankungen auslösen kann. Es besteht zudem die Möglichkeit der Überwindung der Artenbarriere (Zoonose), d.h. eine Infektion aus dem Tierreich kann auf Menschen übertreten. Relevante humanpathogene Epidemien mit Coronaviren in den vergangenen Jahren waren das SARS-Coronavirus und das MERS-Coronavirus. Coronaviren kommen weltweit vor und werden vor allem über Tröpfcheninfektion übertragen. Erkrankte zeigen vorrangig Infekte der Atemwege. Eine spezifische Therapie oder eine Impfung gegen Coronaviren existiert nicht. Präventiv kommen eine Reihe von Hygienemaßnahmen sowie die Isolation von Erkrankten in Betracht.

Quelle: Gesundheitsdienst, Auswärtiges Amt

Das Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Erkenntnisse zu den genauen Übertragungswegen dieses Coronavirus sind noch begrenzt. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Übertragungswege ähnlich der eng verwandten, gut bekannten anderen Coronaviren sind.

Zielorgane von Coronaviren des Menschen sind vor allem die Atemwege. Der wichtigste Übertragungsweg ist eine sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der die Coronaviren von infizierten Menschen oder Tieren über Tröpfchen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden.

Weiterhin können verschiedene Atemwegs-Erreger über Schmierinfektionen übertragen werden. Hierbei gelangen Erreger, die sich auf den Händen befinden, an die Schleimhäute der Nase oder des Auges, wo sie zu einer Infektion führen können.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung / Bundesministerium für Gesundheit

Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird seit 17.03.2020 von den Experten des Robert Koch-Instituts als hoch eingeschätzt. Mit weiteren Fällen, Infektionsketten und Ausbrüchen in Deutschland muss gerechnet werden.

Es wird aber an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Dennoch ist bisher keine sichere Schutzimpfung verfügbar.

Bei Erkrankung ist das Virus vor allem für Personen gefährlich, die älter sind und/oder bereits an chronischen Grunderkrankungen leiden. Das Virus kann zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und Lungenentzündung führen. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle, bei denen die Erkrankung mittels Labortest bestätigt wurde, bei etwa 2 Prozent. Es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten nur auf Patienten beziehen, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten.

Quellen: Robert Koch Institut

Eine Ansteckung kann zu Husten, Schnupfen, Halskratzen, Muskelschmerzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Quellen: Bundesministerium für Gesundheit

Sollten Sie Anzeichen auf eine Erkrankung haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Wenn Sie sich in einem Risikogebiet, wie China oder Norditalien aufgehalten haben, setzen Sie sich bitte unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung.

Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen und befolgen Sie weiterhin die Hygienehinweise und die Husten- und Niesetikette.

Rufen Sie vor Ihrem Besuch die Ärztin oder den Arzt an und schildern sie, dass sie entsprechende Symptome haben. Dann kann sichergestellt werden, dass entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um mögliche weitere Ansteckungen zu verhindern.


Die 10 wichtigsten Hygienetipps

Im Alltag begegnen wir vielen Erregern wie Viren und Bakterien. Um das Infektionsrisiko gering zu halten, werden für das Coronavirus dieselben Hygienemaßnahmen empfohlen, die auch bei einer gewöhnlichen Influenza gelten.

wenn Sie nach Hause kommen,
vor und während der Zubereitung von Speisen,
vor den Mahlzeiten,
nach dem Besuch der Toilette,
nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen,
vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten,
nach dem Kontakt mit Tieren.

von allen Seiten mit Seife einreiben,
dabei 20 bis 30 Sekunden Zeit lassen,
unter fließendem Wasser abwaschen,
mit einem sauberen Tuch trocknen.

Fassen Sie mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Augen oder Nase.

Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand von anderen und drehen sich weg.
Benutzen Sie ein Taschentuch oder halten Sie die Arm­beuge vor Mund und Nase.
Husten und Niesen Sie nicht in Ihre Handflächen.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt oder Ärztin.
Verzichten Sie auf enge Körperkontakte, solange Sie ansteckend sind.
Halten Sie sich in einem separaten Raum auf und benutzen Sie wenn möglich eine getrennte Toilette.
Benutzen Sie Essgeschirr oder Handtücher nicht mit anderen gemeinsam.

Decken Sie Wunden mit einem Pflaster oder Verband ab.

Reinigen Sie insbesondere Küche und Bad regelmäßig mit üblichen Haushaltsreinigern.
Lassen Sie Putzlappen nach Gebrauch gut trocknen und wechseln sie häufig aus.

Bewahren Sie empfindliche Nahrungsmittel stets gut gekühlt auf.
Vermeiden Sie den Kontakt von rohen Tierprodukten mit roh verzehrten Lebensmitteln.
Erhitzen Sie Fleisch auf mindestens 70 °C.
Waschen Sie Gemüse und Obst gründlich.

Reinigen Sie Ess- und Küchenutensilien mit warmem Wasser und Spülmittel oder in der Spülmaschine.
Waschen Sie Spüllappen und Putztücher sowie Hand­tücher, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche bei mindestens 60 °C.

Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten:
Heizung zudrehen.
Das Fenster im Zimmer komplett öffnen.
Möglichst auch gegenüberliegende Fenster öffnen.
Dauer: 10 bis max. 15 Min., danach Fenster wieder schließen und Heizung wieder aufdrehen.

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