Die ersten Schritte

Studienplatz in Freiburg bekommen! Was nun?

Wir haben die ersten Tage in Freiburg in verschiedene Schritte eingeteilt. Wenn Sie sich an diesen Plan halten, können Sie nichts falsch machen.

Zu Beginn des Semesters laden die Wohnheimtutorinnen und -tutoren des Studierendenwerks zu "Behördenführungen" ein. Im Rahmen dieser Führungen gibt es hilfreiche Tipps und wichtige Informationen darüber, was man bei welcher Behörde erledigen muss.

Wichtig für alle Studierenden, die nicht aus EU-Staaten, Island, Liechtenstein oder Norwegen kommen: Sie benötigen zwingend eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland.

Am 1. September 2011 wurde in Deutschland der "elektronische Aufenthaltstitel" (eAT) eingeführt.

Studentinnen und Studenten, die nicht aus EU-Staaten, Island, Liechtenstein oder Norwegen kommen, sollten sofort nach der Anreise telefonisch einen Termin mit der Ausländerbehörde vereinbaren, denn die Bearbeitung dauert etwa 4 - 6 Wochen!

Weg nach Freiburg

Zugverbindungen nach Freiburg finden Sie unter www.bahn.de.

In Freiburg wohnen

Für Teilnehmende an Studienprogrammen gibt es über die Universität Freiburg Zimmer in Studentenwohnheimen.

All diejenigen, die nicht an einem Studienprogramm teilnehmen oder als Free-Mover nach Freiburg kommen, müssen sich selbst um eine Wohnmöglichkeit kümmern.

In Deutschland gibt es, anders als in vielen anderen Ländern, nicht automatisch auch ein Zimmer, wenn man einen Studienplatz hat!

 

Wohnen im Wohnheim

Auch wer nicht im Rahmen eines Studienprogramms nach Freiburg kommt, kann sich selbstverständlich für ein Zimmer in einem Wohnheim bewerben.

Das Zusammenleben in einem Studentenwohnheim bietet viele Chancen, neue Freundinnen und Freunde kennen zu lernen, hat aber auch seine Besonderheiten und verläuft nach bestimmten Regeln. In der Regel leben männliche und weibliche Studierende gemeinsam in den Wohngruppen oder auf den Stockwerken und teilen sich eine Küche und die Sanitäreinrichtungen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnheime sind gemeinschaftlich für die Sauberkeit der gemeinsam genutzten Flächen verantwortlich. Das heißt, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner putzen müssen, egal, ob sie männlich oder weiblich sind! Auch das eigene Zimmer muss geputzt werden, hier ist jeder selbst für die Sauberkeit verantwortlich.

Für die Wohnheime hat das Studierendenwerk ein Wohnheimtutoren-Programm entwickelt. Die Tutorinnen und Tutoren kümmern sich speziell um die ausländischen Studierenden und helfen mit Rat und Tat bei allen Fragen des Alltags weiter. In jedem Wohnheim gibt es ein Kultur- und Freizeitprogramm, an dem alle Wohnheimbewohnerinnen und -bewohner teilnehmen können.

 

Wohnen im Privatzimmer

Wenn Sie ein Zimmer auf dem privaten Wohnungsmarkt suchen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Es gibt Zimmer in der Wohnung des Vermieters, meistens möbliert und mit Bad- und Küchenbenutzung, kleine Wohnungen, eventuell auch im Haus des Vermieters, oder Wohngemeinschaften, also meistens drei bis fünf Studierende, die sich eine eigene Wohnung teilen. Meistens sind diese „WGs“ gemischt, das heißt, Männer und Frauen wohnen zusammen und teilen sich die Aufgaben, die im Haushalt anfallen.
Zimmer aller Art vermittelt die Zimmervermittlung des Studierendenwerks.

In Freiburg anmelden

Nach dem deutschen Meldegesetz müssen alle Menschen, die ständig oder vorübergehend in Deutschland wohnen, beim Bürgeramt ihren Wohnsitz anmelden. Alle EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie Staatsangehörige von Island, Liechtenstein und Norwegen bekommen gleich ihre „Aufenthaltserlaubnis zum Studium".

Folgende Unterlagen müssen vorgelegt werden:

  • Mietvertrag
  • Reisepass (falls notwendig) oder
  • Personalausweis (EU-Angerhörige)
  • 1 Passbild (EU-Angehörige 2 Passbilder)
  • weißes Anmeldeformular (dort erhältlich)

Sie erhalten vom Meldeamt einen weißen Bestätigungsschein zur Vorlage bei der Ausländerbehörde. Den blauen Durchschlag müssen Sie beim Studierendenwerk oder bei Ihrem Vermieter und bei der Bank vorlegen.

Ein Bankkonto eröffnen

Ohne ein Konto bei einer deutschen Bank ist ein Studium in Deutschland praktisch nicht möglich.

Erforderlich für die Kontoeröffnung sind:

  • Reisepass bzw. Personalausweis (EU)
  • Zulassungsbescheid
  • Anmeldebestätigung

Eine Krankenversicherung abschließen

Alle Studierenden müssen sich in Deutschland gegen Krankheit versichern. Wir empfehlen, sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse anzumelden. Diese gewähren bis zur Vollendung des 14. Fachsemesters – höchstens jedoch bis zum 30. Lebensjahr – einen günstigen Studententarif. Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, ist die gesetzliche Krankenkasse verpflichtet, Sie zum Studentenpreis zu versichern. Bis auf einen kleinen Betrag deckt diese Krankenversicherung die Kosten für ärztliche Behandlung und verschreibungspflichtige Medikamente. Achtung: Kosten für Zahnersatz werden in der Regel nicht komplett von der Krankenkasse übernommen! Die studentische Gebühr für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung beträgt zur Zeit 89,37€ pro Monat (Stand: Wintersemester 2017/18). Kinderlose Studierende über 23 Jahre müssen 90,99 € pro Monat bezahlen. Dieser Betrag enthält auch den Beitrag zur Pflegeversicherung, die seit einigen Jahren in Deutschland eingeführt wurde. Sie müssen die Versicherungsprämie bezahlen, bevor Sie sich an Ihrer Hochschule immatrikulieren. Zum Krankenkassen- Vergleich der Krankenkassen-Zentrale geht es hier.


Studierende aus EU-Staaten, die eine "European Health Insurance Card" (EHIC) besitzen, müssen Ihre Karte bei einer Gesetzlichen Krankenkasse (AOK, Techniker Krankenkasse usw.) vorlegen. Sie erhalten dann eine Bescheinigung, dass sie von der Versicherungspflicht befreit sind.
Wenn Sie vor ihrem Einreisedatum schon das 30. Lebensjahr erreicht haben, raten wir Ihnen dringend zur privaten Krankenversicherung, denn die Kosten für die medizinische Behandlung und Krankenhausleistungen sind sehr hoch und in Deutschland gibt seit 2013 eine Versicherungspflicht. Ein eintägiger Aufenthalt im Krankenhaus kostet im Durchschnitt über 200,00 €. Bei Fragen zur Krankenversicherung kann die Sozialberatung des Studierendenwerks sicher weiterhelfen.

Sie haben drei Möglichkeiten:

1. Abschluss einer Krankenversicherung bei einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse:Folgende Unterlagen sind zum Abschluss einer Krankenversicherung bei einem deutschen Versicherer notwendig:

  • Reisepass
  • Zulassungsbescheid
  • Bankkontenunterlagen


2. Keine Versicherungspflicht besteht für Studierende, die in Ihrem Heimatland versichert sind und die "European Health Insurance Card" oder das Formular E128 Ihrer Krankenversicherung vorlegen können:
Studierende aus den EU-Staaten, aus Bosnien-Herzegowina, Island, Israel, Kroatien, Liechtenstein, Marokko, Mazedonien, Norwegen, Schweiz, Serbien, Montenegro, Türkei und Tunesien, die eine  "European Health Insurance Card" (EHIC) oder das Dokument E 128 etc. von der Krankenversicherung ihres Heimatlandes besitzen, unterliegen in Deutschland nicht der Versicherungspflicht.
Folgende Unterlagen sind bei einer Gesetzlichen Krankenkasse vorzulegen

  • Personalausweis/Pass
  • Zulassungsbescheid
  • EHIC oder Versicherungsdokument E 128 etc.

Die Krankenkasse stellt dann eine Bescheinigung darüber aus, dass keine Versicherungspflicht besteht. Diese Bescheinigung ist bei der Einschreibung vorzulegen.


3. Befreiung von der Krankenversicherungspflicht bei Abschluss einer ausreichenden Krankenversicherung im Heimatland:
Wer in seinem Heimatland eine für einen Studienaufenthalt in Deutschland ausreichende Krankenversicherung abgeschlossen hat, kann sich von der Versicherungspflicht befreien lassen.
Achtung: Eine Reisekrankenversicherung ist nicht ausreichend!
Folgende Unterlagen müssen bei einer Gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt werden:

  • Versicherungsnachweis von ihrem Heimatland (in deutscher Übersetzung)
  • Reisepass
  • Zulassungsbescheid

Eine Aufenthaltserlaubnis einholen

Zum 1. September 2011 wurde in Deutschland wie in den anderen EU-Staaten der "elektronische Aufenthaltstitel" (eAT) eingeführt. Alle Studierenden, die eine "Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des Studiums" benötigen, erhalten eine Chipkarte, auf der alle erforderlichen Daten gespeichert sind und mit der man auch weitere Online-Funktionen (Online-Shopping usw.) nutzen kann - wenn man dieses wünscht.

Informationen zum "elektronischen Aufenthaltstitel" gibt es auf der Website des "Bundesamts für Migration und Flüchtlinge"

Da es bis zu sechs Wochen dauern kann, bis man diese Karte abholen kann, sollte man sofort nach der Anreise mit der Ausländerbehörde einen Termin vereinbaren, um einen Antrag zu stellen.
 
Zur Antragstellung müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Reisepass (eventuell mit Studentenvisum)
  • Finanzierungsnachweis, der bestätigt, dass die Kosten Ihres Studiums gedeckt sind
  • Anmeldebestätigung (2. Schritt)
  • Zulassungsbescheid der Hochschule
  • Nachweis einer Krankenversicherung (4. Schritt)
  • 1 biometrisches Passfoto
  • Gebühr: 100 € für eine einjährige Aufenthaltserlaubnis.

Studierende, die ein Stipendium einer deutschen Stiftung erhalten, sind von der Gebühr befreit.

Wegen der langen Bearbeitungszeit kann man bei der Immatrikulation normalerweise die erforderliche Aufenthaltserlaubnis nicht vorlegen. In der Regel genügt es, wenn stattdessen der noch gültige Pass (eventuell mit Studentenvisum) vorgelegt wird.

Sich an der Hochschule immatrikulieren

Wenn nun all diese Schritte erledigt sind, steht der Immatrikulation, also der Einschreibung an der Hochschule, nichts mehr im Wege. Die Einschreibung erfolgt bei den Studierendensekretariaten der jeweiligen Hochschulen

Erforderlich sind folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheid
  • Reisepass (ggf. mit Visum) bzw. "elektronischer Aufenthaltstitel" oder
  • Personalausweis (Studierende aus EU-Mitgliedsstaaten, Island, Liechtenstein und Norwegen)
  • Einschreibungsformular (dem Zulassungsbescheid beigefügt)
  • Nachweis der Krankenversicherung oder Bestätigung der Befreiung von der Versicherungspflicht
  • 2 Passbilder
  • 155 € / Erasmus-Austauschstudierende 78 €

 

Der Betrag von 155 € setzt sich wie folgt zusammen: 78 € Studierendenwerksbeitrag für das Studierendenwerk, 70 € Verwaltungsgebühren für die Hochschule und 7 € Beitrag für die verfasste Studierendenschaft.
Austauschstudierende müssen die Verwaltungsgebühr und den Beitrag für die verfasste Studierendenschaft nicht bezahlen.
Der entsprechende Beitrag kann auch überwiesen werden.

Bei allen Fragen zu diesen oder anderen Themen hilft die Sozialberatung des Studierendenwerks weiter!

Bitte beachten Sie: Ab Wintersemester 2017/18 bezahlen Studierende aus Nicht-EU-Staaten in Baden-Württemberg eine Studiengebühr von 1.500 € pro Semester an ihre Hochschule. Weitere Informationen dazu erfragen Sie bitte bei Ihrer Hochschule.

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