Social Counselling

Our social counsellor will answer your questions concerning:

- social insurance
- child care
- insurances
- unemployment benefits
- social assistance
- students with disabilities or chronic diseases

In addition, our social counsellor knows contact details of other counselling services and important authority contacts.

FAQs

Hartz IV - Sozialleistungen für schwangere, allein erziehende, pflegende, behinderte oder chronisch kranke Studentinnen und Studenten nach SGB II (Arbeitslosengeld II/Sozialgeld) und SGB XII (Sozialhilfe).
Informationen zu Sozialhilfe, Mehrbedarfszuschlag für Alleinerziehende, Arbeitslosengeld II, Grundsicherung, BAföG usw. finden Sie auf den Websites des  Deutschen Studierendenwerks oder des "HARTZ IV Ratgebers" (mit "HARTZ IV Rechner").

Studierende, die nicht aus EU-Staaten, Island, Liechtenstein oder Norwegen stammen, dürfen im Kalenderjahr maximal 120 volle Arbeitstage oder 240  halbe Arbeitstage jobben! Diese Einschränkung gilt nicht, wenn man eine studentische Nebentätigkeit an der Hochschule oder beim Studierendenwerk ausübt!

Familienversicherte Studierende dürfen bei nicht selbständiger Tätigkeit höchstens 450 Euro verdienen, Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, Zins- und Mieteinnahmen dürfen im Monat nicht mehr als 395 Euro betragen. Wer mehr als drei Monate im Jahr über 395 Euro Einkommen (Zinserträge, Einnahmen aus Vermietung usw.) erzielt bzw. über 450 Euro pro Monat verdient, fällt aus der Familienversicherung heraus. Studierende, die nicht mehr familienversichert sind, müssen keine Einkommensgrenzen, dafür aber zeitliche Einschränkungen beachten. Sie dürfen während der Vorlesungszeit maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. In der vorlesungsfreien Zeit gilt keine zeitliche Begrenzung.

Ausnahme: Auch während der Vorlesungszeiten kann man für einen begrenzten Zeitraum über 20 Wochenstunden arbeiten, wenn der Job von vornherein auf maximal zwei Monate bzw. 50 Arbeitstage befristet oder so konzipiert ist, dass überwiegend an Wochenenden oder in den Abend- bzw. Nachtstunden gearbeitet wird. Es besteht dann Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Bei einem regelmäßigen monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 450 Euro sind jedoch Rentenversicherungsbeiträge fällig, eine Befreiung ist in diesem Fall nicht möglich.

Achtung: Sie dürfen im Jahr maximal 26 Wochen lang mehr als 20 Wochenstunden arbeiten. Andernfalls werden Sie sozialversicherungsrechtlich als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer behandelt.

Ausführliche Informationen gibt auch hier.

Studierende sind grundsätzlich krankenversicherungspflichtig. Studierende und Studienbewerber/innen, die bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind und sich von der studentischen Krankenversicherung befreien lassen wollen, müssen einer Gesetzlichen Krankenkasse eine Bestätigung ihrer privaten Krankenversicherung vorlegen und die „Befreiung von der Versicherungspflicht der Studierenden“ beantragen. Achtung: Diese Befreiung gilt für die gesamte Zeit des Studiums. Der Befreiungsbescheid muss mit den Unterlagen für die Einschreibung vorgelegt werden.

Während des Studiums gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, krankenversichert zu sein: entweder über die Familienversicherung, über eine spezielle studentische Krankenversicherung oder über eine freiwillige Krankenversicherung für Studierende.

Studierende sind in der Kranken- und Pflegversicherung nicht versicherungspflichtig, wenn sie familienversichert sind. Normalerweise können sich Studierende bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (bei privat Versicherten normalerweise bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres) familienversichern, das heißt, es fallen keine eigenen Versicherungsbeträge an. Wird die Ausbildung durch Wehr- oder Zivildienst unterbrochen oder verzögert, besteht die Möglichkeit der Familienversicherung für einen dem Dienst entsprechenden Zeitraum über das 25. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung für eine Familienversicherung ist auch, dass Ihr monatliches Einkommen bei nicht selbständiger Arbeit 450 Euro nicht übersteigt. Ihre Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, Miet- und Zinseinnahmen dürfen nicht über 425 Euro liegen. 

Für Studierende, die nicht mehr familienversichert sind, besteht Versicherungspflicht in der studentischen Kranken- und Pflegeversicherung. Diese besteht bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters, längstens bis zum Ende des Semesters, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird. Über diesen Zeitpunkt hinaus besteht die Versicherungspflicht fort, wenn die Art der Ausbildung, familiäre Gründe oder persönliche Gründe, (z.B. zweiter Bildungsweg), die Überschreitung der Altersgrenze oder eine längere Fachstudienzeit rechtfertigen. Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen bieten einen speziellen Studententarif an:
Die Beiträge für Studierende unter 23 zur Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung betragen seit 01.01.2015 monatlich 89,32 €. Studentinnen und Studenten, die über 23 Jahre alt sind und kein Kind haben, müssen 90,99 € bezahlen. Bei manchen Krankenkassen ist außerdem noch ein Zuschlag zu entrichten. Dies sollte man klären, bevor man sich für die Mitgliedschaft bei einer Krankenkasse entscheidet.

Ausführliche Informationen finden Sie z. B. auf der Homepage der AOK.

Dies ist in der Regel nicht möglich, da Studierende, deren Ausbildung dem Grunde nach förderungsfähig ist – und das sind alle regulären Studiengänge – keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts haben. Hierbei spielt es keine Rolle, ob tatsächlich BAföG bezogen wird oder nicht. Studierende, die wegen Überschreitens der Förderungsdauer oder aus anderen Gründen kein BAföG (mehr) erhalten, haben also dennoch keinen Anspruch auf Leistungen nach SGB II oder SGB XII.

Allerdings können in besonderen Härtefällen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts erbracht werden (nach SGB II als Darlehen, nach SGB XII als nicht rückzahlbare Beihilfe oder Darlehen), vor allem wenn zum Beispiel

· das Studium wegen der Geburt und der damit verbundenen Betreuung eines Kindes ruht;

· das Studium wegen Krankheit, Schwangerschaft oder Behinderung länger dauert, als es durch das BAföG gefördert werden kann und der erfolgreiche Abschluss wegen fehlender Mittel gefährdet wäre;

· es einer Studentin oder einem Studenten mit einer schweren Behinderung bei Abbruch der Ausbildung langfristig oder möglicherweise auf Dauer nicht möglich sein wird, seinen Lebensunterhalt durch eine Erwerbstätigkeit ausreichend zu sichern;

· ein/e mittellose/r Studierende/r sich in der aktuellen Phase des Abschlussexamens befindet und ihr/ihm deshalb ein Abbruch der Ausbildung nicht zugemutet werden kann.

ACHTUNG! Beurlaubte - und natürlich erst recht exmatrikulierte - Studierende sind dem Grunde nach nicht BAföG-berechtigt. Sie können bei Erwerbsfähigkeit für sich selbst Arbeitslosengeld II und für die mit ihnen in Bedarfsgemeinschaft zusammenlebenden Kindern Sozialgeld beantragen, sofern für diese kein Kinderzuschlag geleistet wird. Beachten Sie jedoch, dass für eine Beurlaubung ein triftiger Grund vorliegen muss: Erkrankung, Schwangerschaft oder Pflege/Betreuung von Familienangehörigen. Entsprechende Nachweise sind dem Studentensekretariat vorzulegen. Sie können sich nicht beurlauben lassen, um Arbeitslosengeld II/Sozialgeld beantragen zu können!

Weitere Informationen finden Sie auf den Websites des Deutschen Studierendenwerks oder des "HARTZ VI Ratgebers" (mit "HARTZ IV Rechner").

Studierende können nur Wohngeld beantragen, wenn sie dem Grunde nach keinen Anspruch auf Leistungen nach BAföG haben. Dies ist z. B. dann der Fall

  • wenn die Förderungshöchstdauer überschritten ist und die Voraussetzungen für eine weitere Förderung oder eine Studienabschlussförderung nach dem BAföG dem Grunde nach nicht gegeben sind;
  • der Zeitrahmen der Studienabschlussförderung überschritten ist;
  • die Altersgrenze für die Ausbildungsförderung überschritten ist.

Achtung! Wenn Wohngeld beantragt wird, muss nachgewiesen werden, dass man regelmäßige Einkünfte in Höhe von etwas mehr als dem Bedarf für die bedarfsgerechte Grundsicherung laut SGB II hat (mindestens 416 Euro zzgl. Monatsmiete). Sonst nehmen die Behörden nämlich einfach an, dass man falsche Angaben gemacht hat bzw. Einkünfte verschweigt. Umgekehrt darf man aber natürlich auch nicht zu viel eigenes Einkommen oder Vermögen haben.

Weitere Infos zum Thema mit einem "Wohngeldrechner" finden Sie auf der Website wohngeld.org.

Wohngeld kann in Freiburg beim Amt für Wohnungswesen am Fahnenbergsplatz beantragt werden. Studierende, die nicht in Freiburg wohnen, wenden sich bitte an die zuständigen Wohngeldstellen der Landratsämter Breisgau-Hochschwarzwald (Freiburg, Stadtstraße 2 oder Titisee-Neustadt, Goethestraße 7) bzw. Emmendingen (Emmendingen, Bahnhofstraße 2-4).

Bei der Antragstellung sind der ausgefüllte Wohngeldantrag, ein BAföG-Negativ-Bescheid und Einkommensnachweise vorzulegen.

Weitere Infos gibt es hier.

Grundsätzlich müssen alle Haushalte (Einzelzimmer, WGs) den Rundfunkbeitrag bezahlen. Hierbei spielt es keine Rolle, wie viele Personen in der Wohnung leben und wie viele Rundfunkgeräte genutzt werden. Näheres zum neuen Rundfunkbeitrag gibt es hier.

Studentinnen und Studenten, die nicht bei den Eltern wohnen und Leistungen nach BAföG beziehen, können direkt beim "Beitragsservice von ARD ZDF und Deutschlandradio" einen Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht stellen. Zusammen mit dem Antrag ist eine amtlich beglaubigte Kopie des aktuellen BAföG-Bescheids einzusenden. Sie können sich den Antrag und Ihren BAföG-Bescheid auch bei der Sozialberatung des Studierendenwerks beglaubigen lassen. Ausführliche Informationen hierzu sowie ein Antragsformular finden Sie auf der Homepage des Beitragsservice.

Den Sozialtarif erhalten Kunden oder die in ihrem Haushalt lebenden Angehörigen, die mit ihrem Anschluss auf die T-Com als Verbindungsnetzbetreiber dauerhaft voreingestellt sind und von der Rundfunkbeitragspflicht befreit sind oder BAföG erhalten oder blind, gehörlos oder sprachbehindert mit einem Grad der Behinderung von mindestens 90 Prozent sind.

Der Antrag für den Sozialtarif kann bei der Telekom angefordert werden.

Der ausgefüllte Auftrag muss zusammen mit der Bescheinigung über die Rundfunkbeitragsbefreiung durch den Beitragsservice in einem T-Punkt abgegeben werden.

Ob auf dem Trip „around the world“, als Obstpflücker in Australien jobben, oder einfach zum Studium ins Ausland - an eine Auslandsreiseversicherung sollte man unbedingt denken. Zusätzlich kann für wenige Euros eine Reisegepäckversicherung, eine Unfall- und Notfallversicherung sowie eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden. Dann ist man im Ausland rundum versichert. 

Die eigenen Krankenkasse ist bei der Suche nach einer geeigneten Auslandsreiseversicherung die erste Anlaufstelle.

 

 

 

Für schwangere Studentinnen und für studierende Eltern gibt es eine Reihe von finanziellen Hilfen. Deshalb ist es ratsam, sich bei der Sozialberatung des Studierendenwerks oder bei einer anderen Beratungsstelle (PRO FAMILIA, Sozialdienst katholischer Frauen usw.) beraten zu lassen.

Viele Tipps und Informationen gibt es in der kommentierten Linksammlung www.studieren-mit-kindern.de.

Für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahre bietet das Studierendenwerk in seinen beiden Kindertagesstätten insgesamt 120 Betreuungsplätze an (Vormittags-, Nachmittags- und Ganztagsbetreuung). Die Kitas liegen im Glacisweg 3 (Nähe Uni) und im Kunzenweg 17 (PH-Campus) und stehen nicht nur Studierenden offen. Vorrangig aufgenommen werden jedoch Kinder von Eltern, die sich im Studium oder in der Ausbildung befinden.

Das Studierendenwerk Freiburg besitzt zudem noch das Belegrecht für zehn Ganztagsplätze in der "Kita Wolkengarten" (Campus Flugplatz). Hier werden Kinder bereits ab dem vollendeten dritten Lebensmonat aufgenommen.

In der „Kita-Miteinander“ an der Evangelischen Hochschule werden 15 Kinder im Alter von 18 Monaten bis 6 Jahren betreut. Nähere Infos gibt es unter www.eh-freiburg.de.

Adressen weiterer Krippen, Kindertagesstätten und Kindergärten in Freiburg finden Sie auf der Homepage der Stadt Freiburg.

Als Alternative bietet sich die Kinderbetreuung durch eine Tagesmutter an. Der TagesmütterVerein Freiburg bietet „ein qualifiziertes, am tatsächlichen Bedarf orientiertes und flexibles Betreuungsangebot für Kinder“ an. Hierfür werden an der Tagespflege interessierte Frauen und Männer für die Betreuungstätigkeit geworben und qualifiziert, um sie an die anfragenden Eltern zu vermitteln. Nähere Infos gibt es unter www.tagesmuetterverein-freiburg-ev.de.

Zur Rechtsberatung muss unbedingt ein gültiger Studierendenausweis einer Hochschule vorgelegt werden, die zum Geltungsbereich des Studierendenwerks Freiburg gehört. Andernfalls kann keine Rechtsberatung angeboten werden!

Bei rechtlichen Problemen hilft ein Rechtsanwalt mit einer kostenlosen Beratung weiter. Geschäftsbesorgungen werden allerdings nicht geleistet. Es werden also weder Prozesse geführt noch Schriftsätze erstellt. Falls sich die Probleme nicht gleich an Ort und Stelle lösen lassen, weiß der Rechtsanwalt die richtigen Fachleute, an die man sich wenden kann. Unser Rat bereits jetzt: Lieber vorher informieren, bevor es nachher teuer wird.

Die Rechtsberatung findet in der Regel am Dienstag zwischen 13.30 Uhr und 17.00 Uhr statt.

Bitte beachten: Eine Terminvereinbarung per Mail ist zwingend erforderlich! Für eine reibungslose Terminvergabe bitte die notwendigen Daten (siehe Kasten rechts) angeben.



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