Finanzielle Unterstützung in Zeiten der Corona-Pandemie

Folgende Finanzhilfen sind im Moment für Studierende im Betreuungsbereich des Studierendenwerks Freiburg-Schwarzwald verfügbar:


Überbrückungshilfe des Bundes für Studierende in pandemiebedingter Notlage wird für das gesamte Sommersemester 2021 angeboten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, ab März 2021 erneut mit Zuschüssen bis zu 500 € im Monat und hat jetzt auch die nahtlose Verlängerung der Überbrückungshilfe für das gesamte Sommersemester 2021 bekannt gegeben. Die Finanzhilfe wird über die Studierendenwerke vergeben und muss für jeden Monat neu beantragt werden. Wer noch keine Überbrückungshilfe beantragt hat, kann einen Erstantrag stellen. 

Die Überbrückungshilfe kann ausschließlich online beantragt werden: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Anträge bearbeitet werden. Das System lehnt automatisch alle Anträge ab, denen nicht sämtliche geforderten Unterlagen beigefügt sind. Deshalb die dringende Bitte: Lesen Sie genau durch, was benötigt wird (dies betrifft vor allem die Kontoauszüge) und laden Sie die Anlagen hoch. Sonst wird Ihr Antrag abgelehnt. Fragen und Anmerkungen richten Sie bitte ausschließlich an die E-Mail-Adresse ueberbrueckungshilfe-studierende(at)swfr.de

Checkliste Überbrückungshilfe: Das Wichtigste

  • Immatrikulation an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland - nicht antragsberechtigt sind Studierende an Verwaltungs- und Bundeswehrhochschulen, im berufsbegleitenden bzw. dualen Studium sowie Gasthörer/-innen
  • gültige Ausweisunterlagen 
  • Wohnsitz und ständiger Aufenthalt in Deutschland
  • wesentliche finanzielle Einschnitte – familiäre Unterstützung, Jobben, Selbständigkeit – müssen pandemiebedingt verursacht sein
  • Falls diese Einschnitte weder aus dem aktuellen Antragsmonat, noch aus den beiden Vormonaten stammen: Dokumentation von aktuellen Bemühungen, die Notlage zu ändern, zum Beispiel durch zwei abgelehnte Bewerbungen auf einen Nebenjob
  • Verfügungsberechtigung über ein inländisches Bankkonto
  • bei der Antragstellung Gesamtkontostand unter 500 Euro; Einreichen der vollständigen Kontoauszüge aller Konten aus dem Antrags- und aus dem Vormonat
  • Über den Antrag entscheidet nur das für den Antrag zuständige Studenten- oder Studierendenwerk

„Wichtig ist vor allem dieser Punkt“, erläutert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde:  „Wenn der Eintritt der pandemiebedingten Notlage länger zurückliegt als zwei Monate vor dem Monat der Antragstellung, muss dokumentiert werden, dass ich mich seitdem bemüht habe, meine finanzielle Situation zu verbessern, zum Beispiel über Bewerbungen auf Nebenjobs. Wer zum Beispiel im Januar 2021 pandemiebedingt den Nebenjob verloren hat, muss bei einer Antragstellung im April 2021 solche Bemühungen nachweisen.“



Studierendenwerks-Notfonds

Das Studierendenwerk Freiburg unterstützt Studierende, die aufgrund wegfallender finanzieller Unterstützung durch die Eltern aufgrund der Corona-Pandemie in einen finanziellen Engpass geraten sind.  Bei der Unterstützung handelt es sich um ein zinsfreies Darlehen, das es ermöglichen soll, das bisher erfolgreich absolvierte Studium weiterzuführen.

Gewährt wird die kurzfristige Unterstützung über einen Zeitraum von maximal drei Monaten, der Höchstbetrag liegt bei 500 Euro/Monat. Für jeden Monat muss ein gesonderter Antrag gestellt werden. Für die Rückzahlung werden Raten vereinbart. Die Rückzahlung beginnt spätestens sechs Monate nach Erhalt der letzten Rate. Der Antrag wird in der Abteilung „Finanzielle Hilfen“ des Studierendenwerks Freiburg bearbeitet. Vor der Bearbeitung des Antrags durch die Darlehenskasse muss zwingend eine Beratung durch die „Finanziellen Hilfen“ und die BAföG-Kurzberatung des Studierendenwerks erfolgt sein. Die Unterstützung durch ein kurzfristiges Darlehen wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel gewährt. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Bitte senden Sie uns eine kurze Begründung für Ihren Antrag per Email an Frau Annika Tsalkatis, s. Kontakt & Info. Wir schicken Ihnen dann die entsprechenden Unterlagen für Ihren Antrag zu.



Neu: Abschlussstipendien der Maria-Ladenburger-Stiftung für Studierende der Universität Freiburg in sozialen Notlage

Der Verband der Freunde der Universität Freiburg e.V. vergibt Stipendien zum Abschluss eines Studiums (Master, Staatsexamen) in sozialen Notlagen. Finanziert werden diese aus Mitteln der von den Freunden betreuten Maria-Ladenburger-Stiftung.

Voraussetzung für eine Antragstellung ist zweierlei:
- Eine unverschuldete, neu aufgetretene soziale Notlage, die den bevorstehenden Abschluss des Studiums gefährdet.
- Gute Aussichten für einen erfolgreichen Studienabschluss im Falle der Gewährung des Stipendiums.

Über die Vergabe entscheidet der Vorstand der Freunde nach Rücksprache mit dem Studierendenwerk Freiburg, das die soziale Notlage prüft. Ein Stipendium wird höchstens für sechs Monate vergeben. Der monatliche Maximalbetrag sind 500 €.

Ein Antrag umfasst:
- Schreiben zur Begründung der Notwendigkeit des Stipendiums mit Erläuterung des bisherigen Studienverlaufs und der bis zum Abschluss des Studiums erforderlichen weiteren Arbeiten
- Kurzes Empfehlungsschreiben einer Professorin oder eines Professors (ca. ½ Seite)
- Kopie des Bachelorzeugnisses inkl. Notenübersicht und der bisher erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen 
- Erklärung, ob und wenn ja, welche anderen finanziellen Unterstützungen gegeben sind

Anträge sind in elektronischer Form an den Verband der Freunde zu richten: freunde-der-uni(at)uni-freiburg.de. Bei Fragen ist die Geschäftsstelle (in den Öffnungszeiten) zu erreichen unter: 0761 203-4406

Mehr Infos zu den neuen Abschlussstipendien
 

Studiennothilfe der Universität Freiburg

Achtung: Dieses Angebot gilt nur für Studierende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg!

In Kooperation mit dem Studierendenwerk Freiburg unterstützt die Albert-Ludwigs-Universität ihre Studierenden mit einer Studiennothilfe. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm für Studierende, die ohne eigenes Verschulden in wirtschaftliche Not geraten sind - etwa aufgrund der Corona-Krise.

Die finanzielle Unterstützung der Studiennothilfe beträgt bis zu 300 Euro pro Monat und kann für einen Zeitraum von bis zu drei Monaten gewährt werden. Die Fördersumme muss nicht zurückgezahlt werden. Antragsberechtigt sind alle Studentinnen und Studenten der Albert-Ludwigs-Universität. Beantragung und Auszahlung der Förderung laufen über das Studierendenwerk Freiburg, s. auch Kontakt & Info.

Die Studiennothilfe wird durch Spenden finanziert, die durch die Universität Freiburg eingeworben werden. Sowohl Alumni e.V. als auch der Verband der Freunde der Universität und die Maria-Ladenburger-Stiftung haben sich mit hohen Summen in die Nothilfe eingebracht.

Beantragen kann man die Studiennothilfe der Universität Freiburg direkt hier online: Antrag



KfW-Studienkredit - Coronahilfe

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Überbrückungshilfe im Rahmen der KfW-Studienkredite aufgelegt. Anträge können über das Studierendenwerk Freiburg gestellt werden. Kontakt und weitere Infos zum KfW-Studienkredit - Coronahilfe gibt es hier.



BAföG in Zeiten von Corona

Auch beim BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) ändert sich durch Corona einiges. Eventuell hat sich durch eine finanzielle Notlage Euer Anspruch geändert. Informieren kann man sich hier.



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