Studienabschlusshilfe und Studienabschlussdarlehen

Die BAföG-Förderungshöchstdauer richtet sich nach der festgesetzten Regelstudienzeit, die in der Studien- und Prüfungsordnung des jeweiligen Studienfachs festgelegt ist.

Ausnahmen gibt es nach § 15 Abs. 3 BAföG

  • aus schwerwiegenden Gründen, z.B. Krankheit
  • Infolge der Mitwirkung in gesetzlich vorgeschriebenen Gremien und satzungsmäßigen Organen der Hochschulen und des Studierendenwerks
  • Infolge erstmaligen Nichtbestehens der Abschlussprüfung
  • Infolge einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder der Pflege und Erziehung eines Kindes bis zu zehn Jahren

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Hilfe zum Studienabschluss (§ 15 Abs. 3a BAföG) unter bestimmten Voraussetzungen über die Förderungshöchstdauer hinaus Leistungen zu erhalten. Die Förderung erfolgt in Form eines verzinslichen Bankdarlehens.

Wortlaut des § 15 Abs. 3a BAföG:

Auszubildenden an Hochschulen, die sich in einem in sich selbständigen Studiengang befinden, wird als Hilfe zum Studienabschluss für höchstens zwölf Monate Ausbildungsförderung auch nach dem Ende der Förderungshöchstdauer oder der Förderungsdauer nach Absatz 3 Nummer 1, 3 oder 5 geleistet, wenn der Auszubildende spätestens innerhalb von vier Semestern nach diesem Zeitpunkt zur Abschlussprüfung zugelassen worden ist und die Prüfungsstelle bescheinigt, dass er die Ausbildung innerhalb der Abschlusshilfedauer abschließen kann. Ist eine Abschlussprüfung nicht vorgesehen, gilt Satz 1 unter der Voraussetzung, dass der Auszubildende eine Bestätigung der Ausbildungsstätte darüber vorlegt, dass er die Ausbildung innerhalb der Abschlusshilfedauer abschließen kann.

In Studiengängen ohne Zulassungsverfahren gilt als Zulassung zur Abschlussprüfung im Sinne des § 15 Abs. 3a z. B. die Ausgabe der Diplom-/Magisterarbeit oder die Bekanntmachung der Prüfungstermine.

 

Wer kurz vor dem Examen steht und in finanzielle Schwierigkeiten kommt, etwa weil die Förderungsdauer überschritten wurde oder die Zeit für einen Nebenjob fehlt, hat die Möglichkeit, ein Studienabschlussdarlehen zu beantragen. In der Regel sind die Darlehen zur Hälfte unverzinst, die andere Hälfte besteht aus einem verzinslichen Bankdarlehen. Bei dieser Finanzierungsform beträgt die Laufzeit 12 Monate. Der monatliche Darlehenshöchstbetrag beläuft sich auf 600 Euro.


Das Studienabschluss-Darlehen kann jedoch auch zinslos zum Bildungskredit (als Komplementärfinanzierung) in Höhe von monatlich 300 Euro mit einer Laufzeit bis zu 24 Monaten gewährt werden, wenn es keine anderen Finanzierungsquellen gibt.


Der Darlehenshöchstbetrag liegt bei 7.200 Euro.
Außerdem muss das Darlehen durch eine Bürgschaft abgesichert werden (die näheren Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Richtlinien).
In besonderen Notlagen oder wenn sich die Auszahlung des BAföG verzögert vergibt das Studierendenwerk Überbrückungsdarlehen.

 

Studien-Abschluss-Hilfe der E.W. Kuhlmann Stiftung

Die Stiftung vergibt ein zinsloses Darlehen von maximal 2.000,00 Euro, an Studierende , die sich in der Studienabschlussphase befinden.

Die Rückzahlung soll dann spätestens im fünften Jahr  erfolgen. 
 

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