BAföG

Anerkannte Flüchtlinge (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz nach § 23 Abs. 1 oder Abs. 2 AufenthG) können direkt nach der Anerkennung Ausbildungsförderung nach dem BAföG beantragen.

Auch Geduldete und Inhaber*innen bestimmter humanitärer Aufenthaltstitel (§ 25 Absatz 3, § 25 Absatz 4 Satz 2, § 25 Absatz 5) und Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen (nach §§ 30 bis 34) können nach einem Aufenthalt von 15 Monaten BAföG beantragen.

Besteht grundsätzlich Anspruch auf BAföG werden die individuellen Voraussetzungen (z.B. Altersgrenze) sowie alle Details zu  Werdegang und Studienverlauf geprüft. Es ist deshalb empfehlenswert sich bereits in der Studienvorbereitungsphase um das BaföG zu kümmern, da unter Umständen bereits absolvierte Semester (auch im Ausland) angerechnet und somit vom Finanzierungszeitraum abgezogen werden. Fragen zum BAföG beantwortet die BAföG-Beratung des Studierendenwerkes vor Ort.

Achtung - ein Abbruch oder Fachrichtungswechsel ist für eine weitere Förderung nur dann unschädlich, wenn dies bis zu Beginn des dritten Fachsemesters erfolgt. Erfolgt ein Fachrichtungswechsel danach wird im Normalfall kein BaföG mehr gezahlt! Weitere Informationen dazu finden Sie in der rechten Spalte.

Hier geht's zur persönlichen BAföG-Beratung: Persönliche Ansprechperson im SWFR

 

Stipendien

Es gibt Stiftungen und Programme, über die man unter bestimmten Voraussetzungen ein Stipendium bekommen kann. Meist werden eine besondere Begabung und sehr gute Studienleistungen vorausgesetzt, aber auch materielle Bedürftigkeit und gesellschaftliches Engagement können Kriterien bei der Vergabe von Stipendien sein. In der Regel ist das gesellschaftliche Engagement für eine Stipendienbewerbung sehr wichtig. Mehr Informationen zum Thema Stipendien und eine Übersicht über die 13 großen Förderwerke finden Sie unter "Arbeitshilfen" auf dieser Seit.

Im Internet finden Sie auf der Seite des Bildungsserver eine Übersicht zu Stipendien für ausländische Studierende und weiterführende Links. Einen guten Überblick bietet auch die Stipendiendatenbank des DAAD.

Weitere Datenbanken zur Stipendiensuche sind die Stipendiendatenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das Portal des Bundesverbands deutscher Stiftungen oder die Begabtenförderungswerke.

Auf der Seite des Studierendenwerks finden Sie ebenfalls weitere Informationen bezüglich einer persönlichen Beratung und auch die Universität Freiburg bietet eine Stipendienberatung an.

 

Die Seite study-in.de bietet einen guten allgemeinen Überblick zur Studienfinanzierung. Achtung - die Finanzierungsmöglichkeiten sind vom Aufenthaltsstatus abhängig!

 

Weitere Möglichkeiten

Darlehen

Für Studierende, die kurz vor dem Studienabschluss stehen, kann das Studierendenwerk ggfs. ein „Studienabschlussdarlehen“ gewähren. Bei der Finanzierungsberatung des zuständigen Studierendenwerkes können Sie sich darüber informieren.

Arbeiten / Studierendenjobs

Ein Blick auf die schwarzen Bretter der Institute lohnt sich immer. Hier finden sich Aushänge, sowohl für Jobangebote, als auch für Praktika o.ä. Weiterhin bietet die meisten Studierendenwerke eine Jobvermittlung an, beispielsweise das Portal Studijob des SWFR.

Deutschlandweite Jobbörsen, die sich speziell an Geflüchtete richten, sind Welcome2work oder Workeer. Für bereits ausgebildete Wissenschaftler*innen bietet die Website Science4Refugees eine europaweite Jobbörse.

Krankenversicherung

Als Student*in müssen Sie nicht nur Ihren Lebensunterhalt sichern, sondern auch eine Kranken- und Pflegeversicherung nachweisen. Studierende bis zum 14. Semester, maximal bis zum 30. Lebensjahr, können sich über die gesetzliche Krankenversicherung für etwa 80 - 90 Euro pro Monat versichern.

 

Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule

Die Bundesregierung fördert im Rahmen der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule anerkannte Schutzberechtigte mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 und Abs. 2 AufenthG, die ein Hochschulstudium fortsetzen oder die Hochschulreife in Deutschland erwerben möchten.

Zu den geförderten Maßnahmen gehören u.a. der Besuch von studienvorbereitenden Intensivsprachkursen, Sonderlehrgängen, Studienkollegs und die Durchführung akademischer Praktika. Die Antragstellung und Prüfung erfolgt in den Beratungsstellen der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule. Es ist auch ein Onlineformular verfügbar (s. rechts).

Der Antrag auf Förderung muss vor Vollendung des 30. Lebensjahres der Antragsteller*innen vorliegen.

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