„Wohnen für Hilfe“ vermittelt Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Bürgerinnen und Bürgern in Freiburg und Umgebung. Die Vermieterinnen und Vermieter (z.B. Senioren, Familien oder Berufstätige) bieten Wohnraum und haben einen gewissen Hilfebedarf, die Studierenden suchen eine günstige Unterkunft und sind bereit, die Vermieter mit kleineren Hilfeleistungen zu unterstützen.

Vertragspartner sind Wohnraumsuchende und Vermieterinnen oder Vermieter. Sie schließen einen ganz normalen Mietvertrag ab. Das Studierendenwerk ist lediglich der Vermittler der Wohnpartnerschaft.

Bei Interesse am Projekt "Wohnen für Hilfe" können Sie unverbindlich einen Bewerberbogen anfordern. Sobald Sie diesen ausgefüllt an uns zurück schicken, nehmen wir Sie als Interessent:in in unsere Datei auf. Anschließend erhalten Sie den Zugang zu den aktuellen Wohnraumangeboten. Bewerbungsbögen und weitere Informationen gibt es beim Studierendenwerk und per Mail über krausse@swfr.de

Teilnehmen können alle Studierenden, die an einer vom SWFR betreuten Hochschule in der Hochschulregion Freiburg studieren. Seit 2019 besteht zusätzlich eine Kooperation mit der Stadt Freiburg, wodurch auch Nicht-Studierende am Programm teilnehmen können.

Wer freien Wohnraum in Freiburg und Umgebung zur Verfügung hat und diesen an Studierende bzw. Nicht-Studierende (Seniorinnen und Senioren, Alleinerziehende, Familien oder sonstige Interessierte) vermieten möchte, kann sich in die Vermieter-Liste aufnehmen lassen.

Das ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig und kann nicht pauschal beantwortet werden. Ein bis zwei Wochen sollten mindestens eingeplant werden, häufig dauert es auch länger.

Es gibt immer Wohnraumangebote, die zur Verfügung stehen. Ob passende Angebote dabei sind, liegt im Ermessen der Studierenden selbst und kann nicht pauschal beantwortet werden. Grundsätzlich gilt: Zu Semesterbeginn, vor allem zum Wintersemester, ist es für Studierende schwieriger, eine Unterkunft zu finden als während des restlichen Jahres.

Der zeitliche Umfang ist unterschiedlich, diese wird zu Beginn einer Wohnpartnerschaft zwischen Vermieterin oder Vermieter und Wohnraumsuchenden vereinbart. In den meisten Fällen beträgt der Hilfebedarf zwischen. 10 und 40 Stunden im Monat.

Nein. In der Regel dienen die Hilfsleistungen dazu, die Miete zu reduzieren, aber nicht, sie völlig abzugelten. Je größer der genutzte Wohnraum und je geringer der zeitliche Umfang der Hilfe, desto höher ist die Mietzuzahlung. Als Faustregel gilt: eine Stunde Hilfe im Monat für einen Quadratmeter Wohnraum, zuzüglich der anteiligen Nebenkosten.

Wichtig für ein gutes Gelingen der Wohnpartnerschaft ist das persönliche Kennenlernen zwischen der Vermieterin bzw. dem Vermieter und der wohnraumsuchenden Person untereinander, sowie die umfassende Absprache der Rahmenbedingungen im Vorfeld. Sollte es trotzdem zu Unstimmigkeiten kommen, ist das Studierendenwerk auch nach Abschluss der Vermittlung weiterhin Ansprechpartner und verlässliche Anlaufstelle.

Nähere Infos für Wohnraumsuchende und Vermieter:innen gibt es bei

Nicole Krauße, Studierendenwerk Freiburg,
Schreiberstraße 12-16,
79098 Freiburg
Tel.: 0761/ 2101-353

krausse@swfr.de

Sprechzeiten: Di und Do 9.00-12.00 Uhr und nach Vereinbarung.

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